Moderne Parodontitisbehandlung - für Ihre Zahngesundheit und Allgemeingesundheit

Parodontose-Behandlung bei Zahnfleisch- u. Zahnfacherkrankungen

Vor einer Parodontosebehandlung (Parodontitisbehandlung, Parodontitistherapie) erfolgen verschiedene klinische und radiologische Untersuchungen. In der folgenden Hygienephase wird die Erkrankung (Zahnfleischerkrankung und Zahnfacherkrankung mit Zahnfleischentzündung und Knochenschwund, Parodontitis) exakt definiert. Der Patient wird von Dr. B. Peter und seinem Team motiviert und eine sehr intensive professionelle Mundhygiene- und Mundgesundheitsbehandlung wird eingeleitet, die das Ausmaß einer herkömmlichen Zahnsteinentfernung und Zahnreinigung weit übertrifft. Ziel der Parodontosebehandlung ist die Erhaltung parodontal geschädigter Zähne. 

Parodontalchirurgie -  für Zahnerhaltung und für die Zahnästhetik

Bei weit fortgeschrittener Parodontitis müssen ergänzend zu der oben genannten konventionellen Parodontosebehandlung auch parodontalchirurgische Maßnahmen vorgenommen werden. Mit Hilfe der rekonstruktiven und plastisch-parodontalen Chirurgie werden Ihre Zähne, der angrenzende Knochen und das Weichgewebe langfristig gesund erhalten. Die Parodontalchirurgie (chirurgische Parodontitis Behandlung) ermöglicht u.a. die Bereinigung von tief sitzenden Entzündungen, die Reinigung der Wurzeloberfläche unterhalb des Zahnfleischrandes, die Modellation des Knochens, die Rekonstruktion von Knochendefekten und die Wiederherstellung von gesunden Zahnfleischverhältnissen durch Aufbau des Weichgewebes nach Zahnfleischrückgang (parodontale Rezession).

Zahnfleischrückgang Behandlung

Bei verschiedenen Parodontitis-Erkrankungen (z.B. Zahnfleischrückgang, tiefe Zahnfleisch-Taschen, freiliegende Zahnhälse) erzielt dr. B. Peter mit speziellen mikrochirurgischen Therapiekonzepten dauerhafte Behandlungserfolge. Zahnfleischrückgang Behandlungen erfolgen schmerzfrei mit körpereigenem (Gaumenschleimhauttransplantation) oder mit künstlichem Gewebe. Bei sehr dünnem Zahnfleisch führt die chirurgische Verdickung bzw. Stabilisierung des Weichgewebes zu einer erhöhten Widerstandskraft gegenüber äußeren Reizen. 

Zahnchirurgie (zahnärztliche Chirurgie, Oralchirurgie) bei Parodontitis

Erkrankte Zähne sind sehr oft beherdet und müssen zur Zahnerhaltung durch eine Wurzelbehandlung und/oder Wurzelspitzenresektion saniert werden. Von unbehandelten beherdeten Zähnen können u.a. Kieferzysten (Zysten im Kieferknochen) ausgehen, welche durch eine Zystenoperation mit Öffnung oder Entfernung des Zystengewebes chirurgisch behandelt werden müssen. Von teilretinierten Zähnen (nur teilweise durchgebrochene Zähne) können unangenehme Entzündungen ausgehen, welche sich auch allgemeinmedizinisch auswirken können. Wenn die Zahnerhaltung nicht sinnvoll ist, dann ist die operative Zahnentfernung bei betroffenen Zähnen sowie die operative Weisheitszahnentfernung bei Weisheitszähnen das Mittel der Wahl.

Plastische Parodontalchirurgie bei Implantaten

Im Rahmen von Implantat Versorgungen können solche plastisch-parodontalen Eingriffe notwendig sein zur Verbesserung der Weichgewebsqualität bzw. zur Optimierung der Rot-Weiß-Ästhetik im Bereich der Implantate. Ebenso wie bei natürlichen Zähnen kann die plastische Parodontalchirurgie auch bei Periimplantitis (Entzündungen des an Zahnimplantate angrenzenden Gewebes) notwendig werden. Diese Eingriffe können sehr schonend ausgeführt werden und sind sehr oft eine wesentliche Voraussetzung für eine möglichst gute Langzeitprognose der Zahnimplantate.

Zahnimplantate bei Parodontitispatienten

Grundsätzlich dürfen Zahnimplantate auch bei Patienten mit Parodontitis Erkrankung verankert werden. Die Zahnimplantat Behandlung sollte jedoch nur dann stattfinden, wenn die Parodontitistherapie erfolgreich war. Ebenso muß der Patienten im eigenen Interesse akzeptieren, dass die Zahnimplantate im Vergleich zum gesunden Patienten (Parodontitis ist tatsächlich eine Erkrankung!) in viel kürzeren Abständen kontrolliert werden müssen. Dies auch völlig unabhängig davon, ob Titan-Implantate, Mini-Implantate oder Keramik-Implantate (Zirkoniumoxid Implantate) verwendet wurden.

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