


Grundlage eines attraktiven Gesichtsprofiles ist die harmonische Aufteilung der knöchernen Strukturen. Bereits Leonardo da Vinci konnte in seiner Proportionsstudie die für ein Schönheitsideal geltende vertikale Einteilung (Drittelung) des Gesichtes im Profil nachweisen.
Die angeborenen oder erworbenen Form- und Lageanomalien der Kiefer sind oft sowohl mit einer Disharmonie der Gesichtsästhetik als auch mit einer Beeinträchtigung der Kaufunktion verbunden.
Die Mehrzahl der Zahn- und Bißfehlstellungen kann während der Wachstumsphase des Gesichtsschädels rein kieferorthopädisch korrigiert werden.
Wenn diese konservativen Maßnahmen allein nicht das Behandlungsziel erreichen, kann nach Abschluß des Wachstums die Disharmonie der skelettalen Strukturen chirurgisch behandelt werden. In vielen Fällen ist das Behandlungsziel nicht nur die Harmonisierung der Ästhetik, sondern auch die Verbesserung der Kau-, Atem- und Sprechfunktion.
Aufgrund der engen Beziehung zwischen Knochen- und Hautgewebe kann durch die Veränderung dieser Relationen eine deutliche Veränderung des ästhetischen Erscheinungsbildes erreicht werden.
Das Kinnprofil kann durch Korrektur des Kinnknochens, mit Hilfe von Kinnimplantaten sowie durch die Fettabsaugung der Kinn-Hals-Region verbessert werden.